Schnell geht´s nach Hause. Da hole ich die Unterlagen noch einmal hervor und lese es wirklich schwarz auf weiß: -Wir suchen eine Betreiberin für unseren Erotikshop in…-
Ich fülle alle Angaben wahrheitsgetreu aus. Name, Adresse, Alter usw. Frühestmöglicher Arbeitsbeginn? Mist. Ich hab ja noch einen Job. Also gut: ich schreibe 3 Monate. Muss ja wohl die Kündigungsfristen einhalten. Somit sind meine Chancen bestimmt vertan. Beziehungsstatus? Hmmm….ledig. Berufserfahrung? Verkauf von Artikeln aller Art.
Fertig ausgefüllt bringe ich die Unterlagen direkt wieder ins Geschäft. Diesmal habe ich schon keine Scheu mehr, den Sexshop zu betreten. Ist doch auch wirklich die normalste Sache der Welt. Die Verkäuferin guckt mich an und lacht. „Das ging ja schnell“, meint sie und nimmt die Unterlagen entgegen. „ Warten Sie einen Augenblick, ich rufe direkt in der Zentrale an.“
Also schaue ich mich noch ein wenig um. Direkt hinter mir stehen die Vibratoren und Dildos. Eine Vielfalt an Erotikspielzeugen. Bei genauerem Betrachten muss ich zugeben, dass so einiges absolut neu ist für mich. Kann mir bei diesem blauen Ring so überhaupt nicht vorstellen wozu der gut sein soll!? So langsam bekomm ich Zweifel. Was hab ich getan? Wie soll ich hier arbeiten, wenn ich nicht mal weiß, wozu die einzelnen Spielzeuge gedacht sind. In meinem Bauch macht sich ein mulmiges Gefühl breit. Mir wird heiß und kalt. Ich schau zur Verkäuferin rüber und will sie noch davon abhalten in der Zentrale anzurufen. Zu spät! Sie spricht bereits. Was mach ich nun? Am liebsten würd ich raus rennen und auf Nimmerwiedersehen verschwinden. Aber das ist nicht meine Art, einfach wegzulaufen. Da muss ich jetzt durch und sehen was passiert…
Freitag, 4. September 2009
Donnerstag, 3. September 2009
„Das kannst Du ausprobieren!“
„Das kannst Du ausprobieren!“ sagt die Verkäuferin. Sie lächelt mich verschmitzt an. Das muss wohl an meinem verdutzen Gesichtsausdruck liegen. Mir rasen so viele Gedanken durch den Kopf. Darauf war ich absolut nicht vorbereitet. Wie…? Wie meint die das? Was hab ich doch gleich noch gefragt? Achja, hier arbeiten und so. In meinem Hirn ist absolutes Chaos. Nach außen hin versuche ich mir das nicht anmerken zu lassen.
Ich grinse frech zurück. „Achja? Wie das?“
„Naja, wir suchen eine neue Inhaberin für dieses Erotikgeschäft.“ antwortet die Dame und schiebt mir einen Bewerbungsbogen zu. Also das geht ja nun wirklich schnell, denk ich so bei mir und fang an zu lesen.
Und tatsächlich gesucht wird eine neue Betreiberin für dieses Geschäft. Es geht mir soviel durch den Kopf, kann gar nicht klar denken. Hab das doch eigentlich nur im Spaß gesagt. Ich? Hier hinter dem Kassentresen? In einem Kundengespräch über Sexspielzeug? Mit einem Mann in der Umkleidekabine? Allein dieser Gedanke jagt mir die Schamesröte wieder ins Gesicht.
Obwohl in meinem jetzigen Job bin ich auf der Suche nach Veränderung. DAS wäre Veränderung, auf jeden Fall. Ohje…
Ich bezahle meine Computermaus, nehme den Antrag mit und sage, ich würd mich wieder melden. Schnell verlasse ich den Erotikshop. Mittlerweile ist es mir sogar egal, ob mich jemand erkannt hat, als ich wieder auf dem Gehweg stehe. Das kann sicher keiner toppen bei seinem ersten Besuch im Sexshop.
Mein Herz rast mal wieder, aber diesmal vor Aufregung über die neue Jobaussicht. Sicherlich können die vorbeilaufenden Passanten das Hämmern meines Herzes hören. Schnell laufe ich zu meinem kleinen Flitzer und setze mich ins Auto. Ich lehne mich zurück und atme tief ein und aus. In meinem Kopfkino spielen sich bereits die verrücktesten Dinge ab…
Mittwoch, 2. September 2009
Das erste Mal...
…..im Erotikshop
Das Gefühl kennt sicher jeder, der das erste Mal einen Erotikshop betreten will. Man steht vor der Eingangstür, die meistens geschlossen oder durch einen Vorhang vom Inneren abgetrennt ist und traut sich kaum einen Schritt vorwärts zu gehen. Was erwartet mich im Inneren? Welche Leute sind dort drin? Beobachten sie mich? Ich gucke nach links, ich schau nach rechts…
Niemand den ich kenne in der Nähe. Schnell einen Schritt nach vorn, Tür auf und …Puh, ich bin drin. Das Herz klopft bis zum Hals. Die Schamesröte steigt mir ins Gesicht. Mir wird heiss und gleich danach wieder kalt. Mein Gesichtsausdruck wechselt zwischen Angst und Neugier. Zum Glück siegt die Neugier und ich geh einfach ein paar Schritte rechts herum…Als erstes sehe einen roten Teppich. Wirklich angenehm. Ich lasse meinen Blick schnell über die Regale schweifen: DVD´s, Zeitschriften, Erotische Wäsche und Spielzeug. Hmmm, was mach ich nun? Ich gehe leise einfach ein paar Schritte weiter. Hoffentlich spricht mich niemand an. Doch schon passiert´s: „Darf ich Ihnen behilflich sein?“ Mist, die Verkäuferin meint mich. Ich schaue sie an und sage: „Danke, ich schau erstmal!“ Puh, Glück gehabt, sie geht wieder an ihren Kassenplatz.
Hoffentlich bin ich jetzt nicht noch roter geworden. Meine Hände zittern ein wenig, der Schweiß steht mir auf der Stirn und in meinem Bauch macht es sich ein dicker Kloss bequem. Langsam nähere ich mich der Scherzartikel-Ecke. Das ist doch genau das Richtige für mich. Schliesslich bin ich ja hier, um ein Geschenk für ´nen guten Kumpel zu besorgen. Alle anderen haben sich nicht getraut. Nun bin ich doch ein bisschen stolz auf mich, dass ich wirklich allein hier reingegangen bin. Das sollen die anderen erstmal nachmachen.
Ich sehe mir also die Wärmflasche mit Brüsten, die Salz-und Pfefferstreuer in Penisform und die Computermaus in Form einer halbnackten Dame mit großen Brüsten an. Die gefällt mir richtig gut. Oder doch lieber das Eiershampoo? Oder vielleicht der Slip aus Zuckerperlen? Nein, ich entscheide mich für die Computermaus, nehme sie aus dem Regal und schaue mich weiter um. Wo ich doch schon mal da bin…
Ich komme zu den Zeitschriften…Meine Güte, welch eine Auswahl…Sogar erotische Romane finde ich dort. Die Titel klingen interessant. Jetzt komme ich in die Abteilung, die sieht etwas härter aus. Da liegen Peitschen in wirklich jeder Länge und Ausführung. Naja, wer´s mag! Die Dessous locken mich da eher. Aufreizende Negliges in rot, schwarz und weiss. Die BH´s einfach traumhaft. Schade, dass ich zur Zeit keinen Freund habe.
In meinem Kopfkino male ich mir aus, wie ich selbst als Verkäuferin hier stehe und die Kundinnen berate. „Nehmen Sie dieses Höschen. Das sieht einfach toll aus zu dem BH und steht Ihnen ausgezeichnet! Stellen Sie sich vor, wie Ihr Mann große Augen machen wird, wenn er Sie SO sieht;-)!“
Ein kleines verschmitzes Lächeln macht sich auf meinen Gesicht breit und eh ich es mich versah, spreche ich es auch schon aus:
„Ist doch bestimmt toll hier zu arbeiten, oder?“
Das Gefühl kennt sicher jeder, der das erste Mal einen Erotikshop betreten will. Man steht vor der Eingangstür, die meistens geschlossen oder durch einen Vorhang vom Inneren abgetrennt ist und traut sich kaum einen Schritt vorwärts zu gehen. Was erwartet mich im Inneren? Welche Leute sind dort drin? Beobachten sie mich? Ich gucke nach links, ich schau nach rechts…
Niemand den ich kenne in der Nähe. Schnell einen Schritt nach vorn, Tür auf und …Puh, ich bin drin. Das Herz klopft bis zum Hals. Die Schamesröte steigt mir ins Gesicht. Mir wird heiss und gleich danach wieder kalt. Mein Gesichtsausdruck wechselt zwischen Angst und Neugier. Zum Glück siegt die Neugier und ich geh einfach ein paar Schritte rechts herum…Als erstes sehe einen roten Teppich. Wirklich angenehm. Ich lasse meinen Blick schnell über die Regale schweifen: DVD´s, Zeitschriften, Erotische Wäsche und Spielzeug. Hmmm, was mach ich nun? Ich gehe leise einfach ein paar Schritte weiter. Hoffentlich spricht mich niemand an. Doch schon passiert´s: „Darf ich Ihnen behilflich sein?“ Mist, die Verkäuferin meint mich. Ich schaue sie an und sage: „Danke, ich schau erstmal!“ Puh, Glück gehabt, sie geht wieder an ihren Kassenplatz.
Hoffentlich bin ich jetzt nicht noch roter geworden. Meine Hände zittern ein wenig, der Schweiß steht mir auf der Stirn und in meinem Bauch macht es sich ein dicker Kloss bequem. Langsam nähere ich mich der Scherzartikel-Ecke. Das ist doch genau das Richtige für mich. Schliesslich bin ich ja hier, um ein Geschenk für ´nen guten Kumpel zu besorgen. Alle anderen haben sich nicht getraut. Nun bin ich doch ein bisschen stolz auf mich, dass ich wirklich allein hier reingegangen bin. Das sollen die anderen erstmal nachmachen.
Ich sehe mir also die Wärmflasche mit Brüsten, die Salz-und Pfefferstreuer in Penisform und die Computermaus in Form einer halbnackten Dame mit großen Brüsten an. Die gefällt mir richtig gut. Oder doch lieber das Eiershampoo? Oder vielleicht der Slip aus Zuckerperlen? Nein, ich entscheide mich für die Computermaus, nehme sie aus dem Regal und schaue mich weiter um. Wo ich doch schon mal da bin…
Ich komme zu den Zeitschriften…Meine Güte, welch eine Auswahl…Sogar erotische Romane finde ich dort. Die Titel klingen interessant. Jetzt komme ich in die Abteilung, die sieht etwas härter aus. Da liegen Peitschen in wirklich jeder Länge und Ausführung. Naja, wer´s mag! Die Dessous locken mich da eher. Aufreizende Negliges in rot, schwarz und weiss. Die BH´s einfach traumhaft. Schade, dass ich zur Zeit keinen Freund habe.
In meinem Kopfkino male ich mir aus, wie ich selbst als Verkäuferin hier stehe und die Kundinnen berate. „Nehmen Sie dieses Höschen. Das sieht einfach toll aus zu dem BH und steht Ihnen ausgezeichnet! Stellen Sie sich vor, wie Ihr Mann große Augen machen wird, wenn er Sie SO sieht;-)!“
Ein kleines verschmitzes Lächeln macht sich auf meinen Gesicht breit und eh ich es mich versah, spreche ich es auch schon aus:
„Ist doch bestimmt toll hier zu arbeiten, oder?“
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